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Sicherheit ist fester Bestandteil.

Zu Ende gedacht.
Von Anfang an vollständig.

Warum wir eigene Produkte anbieten

Jedes Geschäft braucht eine digitale Grundausstattung, ob solo oder mit Mitarbeitenden: ein E-Mail-Postfach, eine Website, Werkzeuge für den Arbeitsalltag. Sie ist die Voraussetzung, um überhaupt geschäftlich arbeiten zu können. Oft entsteht sie nebenbei: das Postfach beim Anbieter der Domain, die Website aus dem Baukasten, das Werkzeug, das gerade kostenlos war.

Die Erwartung daran ist einfach: Sie soll funktionieren, sicher sein und den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Offene Regeln, eigene Wege

Das Internet funktioniert, weil sich Systeme unterschiedlicher Hersteller auf gemeinsame Regeln verlassen können. Diese Regeln sind offene Standards, viele davon als sogenannte RFCs veröffentlicht: frei zugängliche Dokumente, die festlegen, wie Geräte und Dienste miteinander kommunizieren. Damit schaffen sie mehr als eine technische Verbindung. Sie ermöglichen, dass Menschen über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten und Wissen teilen, ganz gleich, welche Programme sie verwenden.

Viele dieser Grundlagen stammen aus den Anfängen des Internets, aus überschaubaren Netzen, in denen man sich kannte. Ziel war, dass Verbindungen zuverlässig funktionieren. Sicherheit stand nicht im Vordergrund.

Mit dem Internet wuchsen auch die Standards. Verschlüsselung, die Prüfung der Echtheit und der Schutz vor Missbrauch kamen über die Jahre als Erweiterungen hinzu, jeweils in neuen RFCs beschrieben. Die ursprünglichen Verfahren blieben dabei gültig, damit bestehende Systeme weiter funktionieren. Deshalb ist Sicherheit bis heute oft eine Option: Sie wirkt nur, wenn sie umgesetzt und richtig konfiguriert ist.

Parallel gingen viele Hersteller eigene Wege. Sie erweiterten die Standards um proprietäre Funktionen oder ersetzten sie durch eigene Verfahren, oft mit mehr Komfort. Diese Abweichungen und Sonderlocken werden über Jahre gepflegt und ausgebaut. Sie sind häufig der Grund, warum etwas nicht wie erwartet funktioniert: eine Einladung, die beim Empfänger anders ankommt, ein Dokument, das plötzlich anders aussieht, eine Verbindung, die nur mit dem Programm eines bestimmten Herstellers gelingt. Was proprietär ist, funktioniert meist nur im Umfeld dieses Herstellers, lässt sich von außen schwer überprüfen und erschwert den Wechsel. Das ist nicht per se schlechter, verlagert aber die Verantwortung: Wer eine solche Lösung einsetzt, muss wissen, worauf er sich einlässt. Standardkonforme Lösungen arbeiten dagegen mit anderen zusammen, sind nachprüfbar und lassen sich leichter austauschen.

Zugleich bilden diese Abweichungen eine eigene Ebene, die sich gezielt analysieren lässt. Wer weiß, wo ein System vom Standard abweicht, versteht, warum es sich anders verhält, und erkennt, wo es verwundbar sein kann.

Am Ende bedeutet das: Ob ein Werkzeug sicher, rechtskonform und unabhängig einsetzbar ist, entscheidet nicht die Technik an sich, sondern wie sie umgesetzt ist. Die Wahl einer Lösung ist deshalb keine Frage der Gewohnheit, sondern eine bewusste Entscheidung und Teil der IT-Strategie. Wer auf offene Standards und austauschbare Lösungen setzt, vermeidet, dass aus einer einzelnen Werkzeugwahl eine dauerhafte Bindung an einen Anbieter wird, der sogenannte Vendor Lock-in. Ganz ohne Abhängigkeiten geht es selten; entscheidend ist, dass ein Wechsel möglich bleibt. Und die Pflichten des Unternehmers gelten unabhängig davon, ob ein Werkzeug nebenbei entstanden ist oder bewusst ausgewählt wurde.

Unsere Anforderungen an jedes Produkt

Vor diesem Hintergrund haben wir für uns folgende Anforderungen identifiziert. Im Zentrum steht die Funktion, alle weiteren bauen auf ihr auf. Jedes unserer Produkte erfüllt sie, ohne Ausnahme.

Was das Produkt vom ersten Tag an mitbringt.

Funktion

Vollständig im Zweck, mit Sicherheit und Recht als festem Bestandteil.

Im Kern jedes Produkts steht die Aufgabe, für die Du es brauchst: kommunizieren, gefunden werden, zusammenarbeiten. Diese Aufgabe erfüllt das Produkt vollständig.

Vollständig heißt für uns mehr, als dass es läuft. Sicherheit ist fester Bestandteil der Funktion, denn ein Produkt braucht einen Grundwiderstand gegen Angriffe, um seinen Zweck überhaupt erfüllen zu können. Die technische Grundkonfiguration ist deshalb keine Kosmetik. Sie ist eindeutig korrekt, wird nach definierten Standards umgesetzt und dauerhaft eingehalten.

Im gleichen Atemzug gehören alle Rechtsvorschriften und verbindlichen Vorgaben dazu, die im jeweiligen Anwendungsrahmen verlangt werden. Sie sind von Anfang an vorhanden und nicht gegen Aufpreis nachbuchbar. Ein Produkt, das Du geschäftlich nicht rechtskonform einsetzen kannst, erfüllt seine Funktion nicht.

Sicherheit

Von Anfang an gewappnet, nach dem Stand der Technik, nachprüfbar.

Grundwiderstand heißt: Das Produkt ist von Anfang an gegen die Angriffe gewappnet, mit denen im Alltag zu rechnen ist. Die Einrichtung übernehmen wir. Ausgerichtet ist der Schutz an den anerkannten Schutzzielen der Informationssicherheit: Vertraulichkeit, damit nur Berechtigte Deine Daten sehen, Integrität, damit Inhalte echt und unverändert bleiben, und Verfügbarkeit, damit Du arbeiten kannst, wenn Du es brauchst.

Maßstab ist der Stand der Technik, den auch die DSGVO für den Schutz personenbezogener Daten zugrunde legt. Konkret orientieren wir uns an den Vorgaben und Empfehlungen des BSI. Weil sich der Stand der Technik fortlaufend weiterentwickelt, ist Sicherheit nie abgeschlossen. Sie wird im laufenden Betrieb nachgeführt.

Und Sicherheit muss nachvollziehbar sein. Was von außen sichtbar ist, etwa Verschlüsselung und Konfiguration, kannst Du jederzeit selbst oder mit unabhängigen Werkzeugen prüfen. Was im Inneren geschieht, legen wir in den technischen und organisatorischen Maßnahmen offen, die zu jedem Vertrag zur Auftragsverarbeitung gehören.

Rechtliche Grundlagen

Alles, was Du für Deine Verantwortung als Unternehmer brauchst.

Wer ein Produkt geschäftlich nutzt, bleibt für den Umgang mit den Daten verantwortlich. Die DSGVO nennt ihn den Verantwortlichen. Wir verarbeiten die Daten in Deinem Auftrag und liefern alles, was Du brauchst, um dieser Verantwortung nachzukommen.

Dazu gehört der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, mit den technischen und organisatorischen Maßnahmen und der Liste aller Dienstleister, die wir dabei einsetzen. Dazu gehören datenschutzfreundliche Voreinstellungen, wie sie die DSGVO ausdrücklich fordert. Und dazu gehört die technische Umsetzung dort, wo das Gesetz mehr verlangt als einen Vertrag, etwa die unveränderbare und nachvollziehbare Aufbewahrung geschäftlicher Unterlagen nach Handels- und Steuerrecht, wie sie die GoBD beschreiben.

Mit der Einrichtung beginnt unsere eigentliche Arbeit. Für die gesamte Nutzungsdauer übernehmen wir den Betrieb verbindlich.

Bereitstellung

Aktuell gehalten, überwacht und mit geprüften Sicherungen.

Die Dienste, Plattformen und Komponenten, auf denen unsere Produkte laufen, erfüllen dieselben Maßstäbe an Sicherheit, Recht und Datenhoheit wie das Produkt selbst. Wir halten sie aktuell, überwachen sie und sichern Deine Daten regelmäßig. Ob sich eine Sicherung tatsächlich wiederherstellen lässt, prüfen wir, denn nur dann ist sie etwas wert. Betrifft eine Störung oder ein Sicherheitsvorfall Dein Produkt, informieren wir Dich unaufgefordert und unverzüglich.

Übertragene Aufgaben

Direkt beauftragt, eigenverantwortlich erledigt, nachvollziehbar dokumentiert.

Was Du uns überträgst, erledigen wir im vereinbarten Umfang eigenverantwortlich. Dafür hast Du einen persönlichen Ansprechpartner, den Du direkt erreichst. Er kennt Dein Produkt und auch Dich: Deine Situation und die Besonderheiten, die Dich und Dein Geschäft ausmachen. Jede Änderung, jede Leistung und jeden Aufwand dokumentieren wir nachvollziehbar, so dass sich belegen lässt, was in Deinem Auftrag geschehen ist.

Du entscheidest: über Kosten, Laufzeiten und Deine Daten.

Transparente Konditionen

Alles im Preis, planbar und ohne Überraschungen.

Im Preis ist alles enthalten, was die übrigen Anforderungen verlangen: Funktion, Sicherheit, rechtliche Grundlagen, laufender Betrieb im vereinbarten Umfang und die Hoheit über Deine Daten. Was enthalten ist, steht vorab fest und ist verständlich beschrieben. Auf der Rechnung steht, was vorher vereinbart war.

Reichen übertragene Aufgaben über den vereinbarten Umfang hinaus, stellt sich nicht die Frage, ob wir sie übernehmen, sondern wann. Manches passt sofort in Dein Budget, anderes planen wir gemeinsam für später ein. Die Konditionen kennst Du vorher, ob Festpreis oder dokumentierter Aufwand, so dass Du jede Position nachvollziehen kannst.

Auch Planungssicherheit gehört dazu. Preisanpassungen kündigen wir rechtzeitig an und begründen sie. Hinzu kommen flexible Laufzeiten und ein hoher Freiheitsgrad in der Ausgestaltung.

Datenhoheit

Deine Daten in Deutschland, unter europäischem Recht, jederzeit exportierbar.

Deine Daten bleiben Deine. Wir nutzen sie ausschließlich für den Zweck, für den Du das Produkt einsetzt. Eine Auswertung zu anderen Zwecken, etwa für Werbung oder das Training von KI-Modellen, findet nicht statt.

Sie liegen in Deutschland und werden nur von uns und von Dienstleistern verarbeitet, die ausschließlich europäischem Recht unterliegen. Das ist mehr als eine Standortfrage: Ein Rechenzentrum in Europa schützt nicht zuverlässig vor dem Zugriff ausländischer Behörden, wenn der Anbieter selbst deren Recht unterworfen ist.

Weil wir auf offene Standards setzen, kannst Du Deine Daten jederzeit exportieren und zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Digitale Souveränität heißt, zu wissen, wo Deine Daten liegen und unter welchem Recht sie stehen, und selbst zu entscheiden, ob Du bleibst oder gehst.

Ein Standard, der alle Notwendigkeiten vereint

Aus den Anforderungen entsteht unser Standardprodukt. Standard heißt dabei nicht Mindestmaß, sondern festgelegter Umfang: Jedes Produkt erfüllt einen klar umrissenen Zweck vollständig, ohne dass Du einzelne Teile selbst zusammenstellen musst.

Christian Szonn, Geschäftsführer, Qberos GmbH Lübeck

In meinen Gesprächen mit Selbstständigen und kleinen Unternehmen höre ich immer wieder dieselbe Geschichte: ein günstiger Einstiegspreis, der nach wenigen Monaten steigt. Schutzfunktionen, die als Zusatzpaket verkauft werden. Laufzeiten, aus denen man kaum herauskommt. Am Ende steht eine Rechnung, die mit dem ursprünglichen Angebot wenig zu tun hat.

Ich sehe das anders. Bei der Anschaffung eines neuen Firmenfahrzeugs prüfe ich nicht, ob grundlegende Bestandteile vorhanden und funktionstüchtig sind. Ich gehe davon aus, dass Motor und Bremse betriebsbereit sind, und wäre überrascht, wenn sie zur Sonderausstattung zählen würden.

Christian Szonn, Geschäftsführer der Qberos GmbH

Hinter jedem Produkt steht eine gründliche Analyse. Wir klären, welche Bestandteile für seinen Zweck erforderlich sind und wie sie sich aus bestehenden Lösungen sinnvoll zusammenstellen und integrieren lassen. Ob eine Lösung offen oder proprietär ist, entscheidet dabei nicht allein. Entscheidend ist, ob das Risiko, das mit ihr einhergeht, handhabbar oder akzeptabel ist.

Sicherheit und Resilienz betrachten wir nicht nachträglich, sondern stellen sie von Anfang an als Grundbestandteil sicher, damit das Produkt auch Störungen standhält. Ebenso prüfen wir die rechtlichen Rahmenbedingungen: ob sich das Produkt rechtskonform einsetzen lässt, welche Vorschriften und Vorgaben einzuhalten sind und ob sie vollständig abgedeckt werden.

Erst wenn all das erfüllt ist, wird daraus ein Produkt. Diese Arbeit nehmen wir Dir ab.

Am Anfang steht bei Qberos ein Gespräch. Darin klären wir zuerst, wo Deine Reise startet: auf der grünen Wiese oder mit Werkzeugen, die Du bereits nutzt. Dann schauen wir gemeinsam hin, ob diese Werkzeuge ihren eigentlichen Zweck wirklich erfüllen. Ein kostenloser Mail-Dienst, der sich über Deine Daten finanziert, ist nicht so günstig, wie er scheint. Und eine Website, die als digitale Visitenkarte gedacht ist, verfehlt ihr Ziel, wenn sie nicht gefunden wird, weil grundlegende Einstellungen zur Auffindbarkeit fehlen.

Solche Missverständnisse und falschen Annahmen lassen sich am besten ausräumen, indem man sie sichtbar macht: durch Aufklärung und durch Prüfwerkzeuge, die zeigen, wie es tatsächlich um Deine Grundausstattung steht. Einige davon kannst Du schon vor einem Gespräch selbst nutzen.

Daraus ergibt sich, wie es weitergeht. Für eine klar umrissene Aufgabe ist das Standardprodukt der direkte Weg. Geht es um das Zusammenspiel Deiner gesamten IT oder um einen Bedarf, der über den Anwendungsrahmen eines Produkts hinausgeht, führt eine Bestandsaufnahme weiter. Beides lässt sich verbinden: Unsere Produkte sind Bausteine, die sich in jede Beratung einfügen.

Zwei Produkte, ein Anspruch

Verfügbar

Kommunikation

E-Mail, Kalender und Kontakte

Für Soloselbstständige · Für Unternehmen

Du arbeitest mit den Programmen, die Du kennst. Absender werden geprüft, Deine Nachrichten tragen eine digitale Signatur, und geschäftliche Post wird nach GoBD aufbewahrt. Verschlüsselung der Inhalte kommt dort hinzu, wo Dein Anwendungsrahmen sie verlangt.

In Vorbereitung

Sichtbarkeit

Website, Besucheranalyse und Auffindbarkeit

Für Soloselbstständige · Für Unternehmen

Deine Website, sauber konfiguriert und zuverlässig betrieben. Die Besucheranalyse ist datenschutzfreundlich, und eine technische Grundlage sorgt dafür, dass Suchmaschinen und KI-Assistenten Deine Inhalte richtig erfassen.

Überzeugt?
Lass uns sprechen.

Wir schauen uns gemeinsam an, welches Produkt zu Dir passt oder ob eine Bestandsaufnahme der bessere Weg ist.