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24 Wochen IT-Sicherheit für den Alltag — eine Einladung

4. August 2026

Christian Szonn · Geschäftsführer Qberos GmbH

Vor einiger Zeit habe ich ein Buch gelesen. Der Titel: „Meine digitale Sicherheit — Tipps und Tricks für Dummies“ von Matteo Große-Kampmann und Chris Wojzechowski.

Es hat gezeigt, dass man über IT-Sicherheit so sprechen kann, dass Menschen zuhören — ohne Fachbegriffe, ohne Angst als Werkzeug. Das hat mich nicht losgelassen.

Ich arbeite seit Jahren in der IT-Sicherheit. Mit Unternehmen, die sich schützen wollen, aber nicht wissen wo sie anfangen sollen. Mit Menschen, die wissen, dass etwas nicht stimmt — aber nicht wissen was.

Das Problem ist selten die Technik. Das Problem ist der Zugang.

Also fange ich an zu schreiben — für alle, die ein Smartphone benutzen, online einkaufen, E-Mails schreiben. Und sich manchmal fragen, ob das alles so sicher ist wie es sein sollte. Kein Fachwissen erforderlich. Das ist das Versprechen dieser Reihe.


Worum es wirklich geht

24 Wochen lang, drei Posts pro Woche, ein Thema nach dem anderen.

Rauchmelder und Backups. Passwörter und Router. Phishing und Deepfakes. Dienstleister und Notfallpläne. Themen, die jeder kennt — und über die trotzdem kaum jemand wirklich nachdenkt.

Aber hinter jedem dieser Themen steckt dieselbe Frage.

Habe ich das je bewusst entschieden — oder ist es einfach so geblieben, wie es ursprünglich eingerichtet wurde?

Das ist keine technische Frage, es ist menschlich.

Wer anfängt hinzuschauen, findet immer mehr als erwartet. Das ist kein Problem. Das ist der Ausgangspunkt.


Die 24 Themen im Überblick

  1. Antivirus & Defender
  2. Mobilgeräte
  3. Backup & Datensicherung
  4. Nutzerkonten & Zugang
  5. Datenschutz & Verschlüsselung
  6. Unerwünschte Programme
  7. Sicher surfen
  8. Phishing & Social Engineering
  9. Fake Shops & URL-Prüfung
  10. Passwörter & MFA
  11. WLAN & Heimnetz
  12. Updates & Softwarepflege
  13. E-Mail-Sicherheit
  14. Digitale Identität & Datenschutz
  15. Cloud & Dienste
  16. Digitaler Fußabdruck & OSINT
  17. Physische Sicherheit: Zugang
  18. Physische Sicherheit: Kultur
  19. Lieferkette & Drittanbieter
  20. Awareness & Sicherheitskultur
  21. KI & neue Bedrohungen
  22. NIS2 & Compliance für KMU
  23. Vorfallreaktion & Notfallplan
  24. Aufbruch & Abschluss

Was ein Lotse ist — und was er nicht ist

Ein Lotse wird gerufen — von einem Kapitän, der weiß, wann er jemanden braucht, der die Gewässer kennt.

Er kennt die Untiefen, die Strömungen, die Stellen wo andere Schiffe auf Grund gelaufen sind. Er steigt an Bord — nicht um das Kommando zu übernehmen, sondern um den Kurs zu begleiten. Er steht neben dem Kapitän, nicht vor ihm. Und wenn das Schiff sicher durch den schwierigen Abschnitt navigiert ist, geht er wieder von Bord.

Das Steuer bleibt immer in euren Händen. Die Verantwortung auch. Der Lotse bringt das Wissen über die Gewässer — ihr bringt das Wissen über euer Schiff.

So verstehe ich meine Rolle.


Mein Verständnis von Beratung

Mein Verständnis von Beratung ist Orientierung geben — nicht Abhängigkeit schaffen. Ich möchte partnerschaftlich arbeiten, gemeinsam wachsen, zusammen schauen und hinterfragen. Nicht der Experte, der von oben erklärt — sondern jemand, der neben euch steht und mitdenkt.

Das Schiff gehört euch. Die Entscheidungen auch. Die digitalen Gewässer — die sind es, die mir vertraut sind.

Ein seetüchtiges Schiff sorgt nicht dafür, dass die Gewässer ruhig bleiben. Aber es bereitet die Mannschaft auf alle Unwägbarkeiten vor — auf Sturm und Flaute, auf das Unerwartete und das Unvermeidliche.


Eine Einladung

Diese Reihe ist kein Lehrgang. Sie ist eine Einladung — hinzuschauen, nachzufragen, bewusst zu entscheiden.

Wer von Anfang an dabei ist: willkommen. Wer später einsteigt: die Posts sind alle öffentlich — ihr könnt jederzeit von vorne beginnen.

Und wer wissen möchte, wo er steht — wer einen Lotsen braucht, der mit ihm durch die eigenen Gewässer geht — der weiß, wen er fragen kann.

Herzliche Grüße

Euer Lotse, Christian Szonn

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